Bei der jüngsten ICE-Veranstaltung der Igaming-Branche in Barcelona war die deutsche Glücksspielregulierungsbehörde der Hauptdarsteller und hoffte, legitime Betreiber davon zu überzeugen, sich dem Kampf gegen kriminelle Betreiber in Deutschland anzuschließen.
Der Anlass diente der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder als Forum zur Vernetzung und zum internationalen Austausch.
Der Kampf gegen den Schwarzmarkt in Deutschland
Das größte Business-to-Business-Treffen in der Welt des Gamings, insbesondere Igaming, ist die ICE Barcelona. Mit 600 Ausstellern und rund 65.000 Menschen aus mehr als 180 Ländern fand sie vom 19. bis 21. Januar auf der Fira Barcelona Gran Via statt. Wenn es um Branchennetzwerke geht, ist es der beste Ort, um Partner zu finden, Transaktionen abzuschließen und über neue Produkt- und Technologieveröffentlichungen auf dem Laufenden zu bleiben.
Im Rahmen der Sendung stellte GGL-Abteilungsleiterin Nadja Wierzejewski die Veranstaltung „Gaming in Germany Breakfast“ vor, bei der sie den Ansatz der Deutschen Glücksspielbehörde (GGL) zur Bekämpfung des illegalen Internetmarktes vorstellte. Ziel sei es, so Wierzejewski, eine koordinierte Politik zu schaffen, die darauf abzielt, größtmöglichen Druck auf den illegalen Markt in Deutschland auszuüben.
Viele Menschen nutzen illegale Glücksspiel-Websites
Laut Philip Conneller von Casino.org beziffert der GGL-Aktivitätsbericht 2024 die Größe des deutschen Internet-Schwarzmarkts auf 25 %. Dies deutet darauf hin, dass etwa 25 % der deutschen Spieler unregulierte Websites nutzen.
Angesichts der Tatsache, dass illegales Glücksspiel in Deutschland verboten ist, ist das ein beachtlicher Prozentsatz. Nach einigen Einschätzungen beträgt der Schwarzmarkt in Deutschland weit mehr als 25 %.
Auch Verbotsverfügungen, IP- und Zahlungssperren sowie Maßnahmen gegen Werbung für illegales Glücksspiel gehören zu den GGL-Maßnahmen. Darüber hinaus legte die Regulierungsbehörde Wert darauf, von lizenzierten Betreibern zu verlangen, ihr Bewusstsein für illegale Betreiber zu schärfen und ihre Branchenverbindungen und Marktkenntnisse zu nutzen, um GGL dabei zu unterstützen, Druck auf illegale Dienste auszuüben.
Wierzejewski führte Folgendes aus: Durch die gemeinsame Bekämpfung illegaler Glücksspielanbieter unterstützen die GGL und die gesetzlich zugelassenen Betreiber die Entwicklung eines stabilen, sicheren und langlebigen Glücksspielmarktes in Deutschland.